Berichterstattung 2011

Auch in ihrem dritten Jahr hat die Gesundheitsmesse “Balance” mit über 10.000 Besuchern großen Anklang gefunden. Als Mitmachmesse konnten sich die Besucher durch die vielfältigen Angebote und Aktivitäten der Aussteller einen guten und aktuellen Überblick zu den Themen Gesundheit, Wellness und Beauty verschaffen. Dabei gab es an allen Messeständen viele Möglichkeiten, auch einfach mal etwas Neues  zu probieren und kennenzulernen.

Lesen Sie hier die Berichterstattung der Grafschafter Nachrichten
vom 07.03.2011 / von Thomas Kriegisch

„Eine Mitmachmesse, die allen Spaß macht“
Über 10.000 Besucher auf dritter „Balance“

Die regionale Fachmesse „Balance“ hat sich endgültig etabliert: Zur „3. Grafschafter Messe für Gesundheit, Wellness und Beauty“ kamen von Freitag bis Sonntag nach Veranstalterangaben wieder mehr als 10.000 Besucher ins „Kulturzentrum Alte Weberei“. Dabei erwies sich am Sonntag weder der Karnevalsumzug auf der Blanke noch das „Kaiserwetter“ mit einem strahlend blauen Himmel und Sonnenschein als große Konkurrenz für den Messebesuch.

Eine rundum erfolgreiches Fazit konnte gestern Messeveranstalter Thomas Witte, Geschäftsführer der Nordhorner Concept- und Eventmarketing-Agentur „Zengamedia“, im Gespräch mit den GN ziehen: „Die Aussteller sind im Großen und Ganzen zufrieden. Und auch die vielen Besucher kamen auf ihre Kosten und wurden vielfältig informiert“, bilanzierte Witte das kostenlose dreitägige Messeangebot zu den hochaktuellen Themen Gesundheit, Wohlbefinden und Schönheit.

Der Bereich Gesundheit bildeten in diesem Jahr ganz deutlich den Schwerpunkt der „Balance“. An manchen Messeständen bildeten sich dichte Trauben oder standen die Besucher Schlange, um zum Beispiel hautnah Behandlungsmethoden zu erleben oder Hör- und Sehvermögen checken zu lassen. Mancher Aussteller war denn auch von 10 bis 18 Uhr pausenlos im Einsatz, um die Nachfrage am Stand „abarbeiten“ zu können.

Besonders stark nachgefragt waren die vielen kostenlosen Fachvorträge am Sonnabend und Sonntag, bei denen manchmal die 160 Sitzplätze nicht ausreichten. Aber auch die vertretenen Kosmetikinstitute hatten ihre Liegen meistens ausgebucht, ebenso wie die Friseure ihre Stühle fast durchweg besetzt hatten.

Für Thomas Witte ist das Messe-Konzept der „Balance“ wieder einmal voll aufgegangen: Den Besuchern sollte die „Balance“ eine Mitmachmesse bieten, bei der jeder von der Fitness bis zur gesunden Ernährung aktiv werden und ausprobieren kann. „Die Menschen haben die ,Balance’ als eine kleine und überschaubare Messe erlebt, die Spaß macht“, meinte Witte. Und Spaß hatten dabei vor allem die Frauen, die nach den Beobachtungen der Veranstalter in den Familien tonangebend für den Messebesuch waren und mit ihren Töchtern und den Männern „im Schlepptau“ die „Balance“ besuchten.

Den heimischen Anbietern aus den Bereichen Gesundheit, Wohlbefinden und Schönheit sollte die Fachmesse mit ihrer Ausstellungsfläche von rund 2000 Quadratmeter eine Plattform bieten, auf der sich Unternehmen, Vereine und Verbände aus der Region mit ihren vielfältigen Angeboten und Aktivitäten präsentieren konnten. Auch in Zukunft will Witte allein die regionalen Anbieter als Aussteller ansprechen: „Wir könnten mit überregionalen Anbietern zwar spielend die gesamte Halle füllen“, berichtete Witte, „aber es gibt in der Region immer noch eine Reihe von Unternehmen, die auf der Fachmesse nicht vertreten sind.“ Auch diese Firmen möchte Witte gerne gewinnen: „Wir hoffen, dass unser Messeangebot dadurch vielseitiger wird. Noch gibt es einige Unternehmen, die sich bislang nicht trauen.“

Auch bei der ebenfalls von „Zengamedia“ veranstalteten Immobilienmesse „Lebensträume“ habe man erst nach der dritten Auflage eine hundertprozentige Auslastung der Messehalle gehabt, sagte Witte über diesen alljährlichen Selbstläufer und Höhepunkt im Grafschafter Messekalender. Der Veranstalter ist sicher, dass es sich ebenso bei der „Balance“ entwickeln wird: „In der Grafschaft dauert es bekanntlich immer etwas länger, Akzeptanz zu bekommen.“ Auf der anderen Seite weiß aber auch Witte, dass es schwer ist, auf dem regionalen Wellness- und Beauty-Markt mit seinen eher geringen Gewinnmargen Unternehmen zu finden, die in einen Messeplatz investieren wollen oder können.

Am derzeitigen Messekonzept will Witte nicht rütteln: „Wenn die Besucherzahlen auf einem konstant hohen Niveau sind, gibt es keinen Anlass, das Konzept zu verändern.“ Auch am feststehenden Termin, dem alljährlich ersten März-Wochenende, wird man 2012 festhalten – auch wenn das Wochenende irgendwann wieder einmal mit dem Karneval zusammentrifft.